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Marion Eckstein Alt

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Vita

Marion Eckstein wurde in Bernkastel-Kues geboren und wuchs auf einem Weingut in Monzel an der Mosel auf. Zunächst studierte sie Germanistik und Schulmusik mit dem Hauptfach Gesang bei Gisela Krenkel in Stuttgart, bevor sie nach dem Staatsexamen ein Gesangsstudium bei Julia Hamari aufnahm und anschließend in der Gesangsklasse von Dunja Vejzovic ein künstlerisches Aufbaustudium absolvierte, welches sie mit Auszeichnung abschloss.

Wesentliche künstlerische Impulse erhielt sie in der Liedklasse von Konrad Richter sowie in Meisterkursen von Anna Reynolds, Klesie Kelly und  Grace Bumbry.
Marion Eckstein ist Stipendiatin des Internationalen Richard-Wagner-Verbandes und erhielt 2005 den Kulturförderpreis des Landkreises Bernkastel-Wittlich.
In ihrer regen Konzerttätigkeit erarbeitete sich Marion Eckstein ein breitgefächertes Repertoire, das von frühbarocker Literatur über J. S. Bachs Oratorien, Mahlers „Kindertotenliedern“, Richard Wagners „Wesendonk-Liedern“ und Beethovens Missa solemnis reicht. Darüber hinaus wirkt sie regelmäßig bei Aufführungen Zeitgenössischer Musik mit, wie beispielsweise Dieter Schnebels „Dahlemer Messe“.
Zahlreiche Engagements führten Marion Eckstein unter anderem zu den Salzburger Festspielen, dem Leipziger Bachfest, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Europäischen Musikfest Stuttgart,  ins Megaron Athen, das Festspielhaus Baden-Baden, die Tonhalle Zürich und das Wiener Konzerthaus.
Ihre musikalischen Partner sind Ivor Bolton, Rafael Frühbeck de Burgos, Thomas Hengelbrock, Kay Johannsen, Ludger Rémy, Helmuth Rilling und Christoph Spering, die Neuen Vocalsolisten, das European Chamber Orchestra, das Balthasar-Neumann-Ensemble, das Tonhalle-Orchester Zürich und das Bach-Collegium Stuttgart.
Zuletzt sang Marion Eckstein in der Dresdner Frauenkirche unter Rafael Frühbeck de Burgos Schumanns "Der Rose Pilgerfahrt" und unter Ivor Bolton Bachs H-moll-Messe bei den Salzburger Festspielen.
Regelmäßig ist sie unter der Leitung von  Thomas Hengelbrock zu hören, etwa in Bachs h-moll-Messe beim Bachfest Leipzig, in Mendelssohns "Walpurgisnacht" in der Zürcher Tonhalle und zuletzt im Teatro Real Madrid in Richard Wagners Oper "Parsifal".
Mit dem Linos-Ensemble sang Marion Eckstein Gustav Mahlers "Kindertotenlieder" im Berliner Konzerthaus; eine CD mit den Kindertotenliedern und Bergs Altenberg-Liedern erschien kürzlich beim Label Capriccio.
Zahlreiche Rundfunkproduktionen und CD-Einspielungen wie beispielsweise Telemanns „Messias“, Händels „Messias“, Mozarts „Requiem“, Weihnachtskantaten von Charpentier dokumentieren die künstlerische Bandbreite der Künstlerin. Marion Eckstein wirkt beim Lieder-Projekt des Carus-Verlages mit und engagiert sich für das Singen im Alter (www.singen-kennt-kein-alter.de).
Die CD "Lotti-Zelenka-Bach unter der Leitung von Thomas Hengelbrock und mit Marion Eckstein als Altistin wurde mit dem begehrten Gramophone Award in der Kategorie “Baroque-vocal” ausgezeichnet.
Im Juli 2013 wird Marion Eckstein wiederum unter der Leitung von Thomas Hengelbrock bei den Salzburger Festspielen mit Mozarts Requiem  zu hören sein.